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Jäger spenden Damwild-Wildbret an Tafel

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Dienstag, 15.12.2020 - 09:20
Wildbret-Uebergabe © Maria Kohrmann-Unfeld
Die Leiterin der Fürstenauer Tafel Helga Lübke (links) nimmt die Wildbret-Spende von (v.l.) Theodor Dückinghaus, Daniela Demel und Burghard von Schorlemer entgegen.

Anfang Dezember haben Jäger aus Lonnerbecke und Lonne Wildbret an die Tafel in Fürstenau (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) gespendet. Wie Theodor Dückinghaus, Jagdpächter aus Lonnerbecke, der Redaktion erzählt, findet jedes Jahr eine revierübergreifende „Damwild-Jagd“ in drei Revieren bei Lonne und Lonnerbecke statt.

Sein Reviernachbar Burghard von Schorlemer hatte zuvor die Idee Wildbret an die Fürstenauer Tafel zu spenden. Dückinghaus sowie die Nachbarjägerin Daniela Demel unterstützen diesen Vorschlag. Somit wurden nach der Jagd drei Stück Damwild von einem regionalen Wildbverarbeitungsbetrieb zerlegt und küchenfertig vorbereitet. „Wir wollten den Leuten helfen und etwas Gutes tun“, so Dückinghausen weiter.

Bräten, Bratwürste und Gulasch wurden gespendet

Helga Lübke, Leiterin der Fürstenauer Tafel, hatte bereits im November einen Anruf der Jäger erhalten, ob die Tafel Interesse an Wildbret hätte. Sie freute sich sehr über das Engagement der Jagdpächter und nahm das Angebot gerne an.

Vor rund zwei Wochen fand dann die Übergabe der verschiedenen Wild-Spezialitäten wie Bräten, Bratwürste oder Gulasch statt. Im Januar solle noch Salami hinzu kommen, erzählt Lübke weiter. Für die drei Jäger ist es das erste Mal, dass Wildbret der Tafel zur Verfügung gestellt wird.


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