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Jäger spenden 9.000 Euro

Kirsten Pallacks mit dem ehemaligen Landwirtschaftsminister Josef Miller und Andreas Ruepp (v.l.). Foto: Kreisgruppe Memmingen © Kreisgruppe Memmingen

Den Hauptpreis, ein Drilling mit Optik im Wert von 10.000 Euro, stellte die Firma Krieghoff zusammen mit Schmidt und Bender zur Verfügung. Dieser wurde von Benedikt Weishaupt gewonnen. Des Weiteren wurde als zweiter Preis von der RL-Farm für Jagd- und Fotosafaris eine Jagdreise nach Namibia im Wert von 3.000 Euro gestiftet. Die Memminger Zeitung ermöglichte als dritten Preis ein verlängertes Wellness-Wochenende in Österreich. Ebenso spendeten die Rhön-Sprudel AG sowie die Firma Wilhelm Reviereinrichtungen Ferienaufenthalte und Hochsitze.
Der Initiator der Aktion Andreas Ruepp, Vorsitzender der Kreisgruppe Memmingen im BJV, konnte noch am selben Abend den großen Scheck an das Vorstandsmitglied des hospizeigenen Fördervereins, Kirsten Pallacks, übergeben.
In einem Gespräch mit jagderleben.de richtete Ruepp nochmals ein "herzliches Dankeschön an die Stifter der Preise, ohne die dies nie möglich gewesen wäre (...). Vielleicht ist die Aktion auch ein Vorbild für andere Jagdvereine".
Da es leider keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize in Deutschland gibt, wollen die Jägerinnen und Jäger im Allgäu auch in Zukunft die Einrichtung für schwerstkranke Kinder und deren Angehörige nach Kräften unterstützen, so Ruepp. Bereits seit der Planungsphase vor sieben Jahren sammelt die Jägerschaft bei verschiedenen Anlässen (z.B. bei Hegeschauen) Spenden für St. Nikolaus. Und die sind auch bitter nötig: Für den laufenden Betrieb fallen jährlich Kosten in Höhe von einer Million Euro an.
RJE