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Jäger und SEKerschießen Jungbullen

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Sonntag, 11.03.2012 - 01:02
SEK-Beamte stoppten den Ausflug des zweiten Jungbullen. Foto: Hans-Joachim Eickmann © Hans-Joachim Eickmann

Am vergangenen Donnerstag, den 8. März 2012, sind einem Bauern in Werne (Kreis Unna) zwei Jungbullen beim Ausmisten entlaufen. Während einer der Bullen von den verständigten Polizisten in einer angrenzenden Weide „dingfest“ gemacht werden konnte, bewegte sich das andere Tier mehrere Kilometer in Richtung der Bundesautobahn 1, die zwischen 13:30 Uhr und 16:15 mehrmals aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Neben zehn Streifenwagen und einer SEK-Einheit beteiligte sich auch ein Polizeihubschrauber an der Verfolgungsjagd. Alle Versuche das Tier einzufangen schlugen fehl, teilte eine Polizeisprecherin der Redaktion mit. Die versuchte Betäubung mit dem Narkosegewehr durch den Kreisveterinär zeigte vermutlich aufgrund der nervösen Gemütslage keine Wirkung. Schließlich entschied sich der Tierarzt zur Tötung des Rindviechs durch einen Jäger. Der konnte mit zwei Schüssen die wilde Hatz beenden. Damit noch nicht genug, versuchte auch der bereits eingefangene Bulle nach einer missglückten Narkotisierung wieder die Freiheit zu erlangen und durchbrach mehrere Zäune. Die Beamten der Spezialeinheit fackelten nicht lange und streckten ihn nieder. BS