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Jäger schießt entlaufenen Nandu

Der Nandu wurde geschossen, weil er nach Ansicht des Landratsamts eine Gefahr für Personen und Straßenverkehr darstellte (Symbolbild).


Die Polizei in Sondershausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen) wurde am 12. Juni von einer Anwohnerin gerufen, weil ein Strauß in ihrem Garten stehe und dort die Blumen fresse. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war das Tier allerdings schon in ein Weizenfeld geflohen. Der vermeintliche Strauß stellte sich als entlaufener Nandu heraus. Dieser war bereits eine halbe Woche früher im Nachbarlandkreis aus seinem Gehege ausgebrochen. Aufgrund der Gefahr, die von dem großen Laufvogel für Personen und den Straßenverkehr ausging, entschied sich das Landratsamt Kyffhäuser dafür, den Nandu zum Abschuss freizugeben, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung.

Ein Jäger wird hinzugezogen

Dies gelang allerdings erst am morgen des 14. Juni. Der Nandu wurde gesichtet und die Ordnungshüter informiert. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion erklärte, wurde das Tier gegen 8.30 Uhr von einem Jäger erlegt, den die Beamten hinzugezogen hatten. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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