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Jäger rettet Frau vor gewalttätigen Männern

Die Frau machte doch laute Rufe und Schreie auf sich aufmerksam (Symbolbild). © alexvh - stock.adobe.com

Der Aufmerksamkeit eines Jägers verdankt eine Frau wohl, dass ihr nicht noch schlimmeres passiert ist. Der Waidmann saß am 30. Mai gegen Mitternacht im Taunusstein (Hessen) an, als er ein Auto durch den Wald fahren sah. Kurz darauf vernahm er Schreie und Rufe einer Frau. Der Jäger lief daraufhin in die Richtung, aus der die Geräusche kamen, so eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion. Dort entdeckte er das Opfer, welches von vier Männern umgeben und augenscheinlich verletzt war. Der Jäger alarmierte die Polizei und hielt die Männer bis zum Eintreffen der Beamten mit seiner Waffe in Schach.

Die Kriminalpolizei ermittelt

Die Polizei geht davon aus, dass die Verletzungen der Frau von den Männern verursacht wurden. Bei einem der Männer handelt es sich, laut einer Pressemitteilung der Polizei Westhessen, um den Freund des Opfers. Die verletzte Frau wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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