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Jäger retten Rotwild vor Schneemassen

Mit einem Hubschrauber wurden die Tiere zur Fütterung geflogen. Foto: Clara Egger © Clara Egger
Das Rotwild konnte sich aus diesen Schneemassen nicht selbst befreien. Foto: Clara Egger © Clara Egger

Das Rotwild konnte sich aus diesen Schneemassen nicht selbst befreien. Foto: Clara Egger

Der Jäger Andrä Egger hat mit einigen Helfern fünf Stück Rotwild und einem Reh das Leben gerettet. Dem „ORF Tirol“ sagte Egger, die Tiere seien „…in einem drei Meter tiefen Loch … entlang eines Grabens“ am Wildbach Gail festgesteckt. Aufgrund der Schneemassen kamen sie nicht mehr raus. Wie Clara, die Tochter Eggers, auf Nachfrage der Redaktion mitteilte (er selbst ist schon wieder unterwegs, um die Erhaltungsfütterung zu sichern), habe ein Tierarzt die Stücke narkotisiert und ein Helikopter sie dann zur Fütterung geflogen. Wer die Aktion zahlt, sei laut Clara noch ungeklärt.
Seit einer knappen Woche schneit es im Südwesten Österreichs so stark, dass viele Bäume auf Stromleitungen fallen und Gebäude wegen Einsturzgefahr evakuiert werden müssen. Wie der „ORF“ am vergangenen Mittwoch meldete, setzte sogar das Bundesheer Hubschraubr ein, um den Schnee entlang der Bahntrassen und Straßen von den Bäumen zu blasen.
MW