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Jäger sollen Problemwolf in Schleswig-Holstein erlegen

Wolf-Seitlich © ALEXANDRE - stock.adobe.com
Die Revierpächter sollen bei der Entnahme des Wolfsrüden einbezogen werden (Symbolbild).

Der Wolfsrüde mit der Kennung GW 924m wurde durch vermehrte Nutztierrisse in Schleswig-Holstein bekannt. Seit dem 29. März 2019 gilt eine unbefristete Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des „Problemwolfs“. Ein „kleiner Kreis“ ausgewählter Personen wurde damit betraut - bislang jedoch ohne Erfolg. Daher plant Umweltminister Jan Philipp Albrecht mehr Jäger bei der Erlegung des Rüdens einzubeziehen. „Mit dieser Maßnahme wollen wir die Maßnahmen zum Abschuss von GW 924m effizienter gestalten…“, heißt es in der Pressemitteilung.

Nur Jagdpächter sind ermächtigt

Nach Angaben des Pressesprechers des Umweltministeriums, Patrick Tieden, handle es sich bei der Forderung um eine Allgemeinverfügung. Demnach werden jetzt auch die Revierpächter aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg zum Abschuss ermächtigt. Insgesamt handle es sich um rund 70 Reviere, welche meist von zwei oder drei Personen gepachtet wurden, so Patrick Tieden weiter.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.