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Jäger mit Pfefferspray verletzt

Zum Glück wurde der Jäger bei dem Angriff mit Pfefferspray nicht schlimmer verletzt (Symbolbild).


Wie „MOZ.de“ berichtet wurde am 4. November ein Waidmann bei Borgsdorf (Landkreis Oberhavel, Brandenburg) gegen 22 Uhr mit Pfefferspray attackiert. Der 65 jährige hatte laut Angaben der Polizei seinen PKW am Waldrand abgestellt und wollte sich im Revier auf die Pirsch begeben. Dabei wurde er von einem 46 jährigen Anwohner der Häuser am Waldrand beobachtet und für einen Einbrecher gehalten, der die Grundstücke auskundschaften wollte. Der Mann rüstete sich mit Pfefferspray und Stirnlampe aus und verfolgte den Jäger.

Bei Handgreiflichkeiten geht Pfefferspray los

Als er ihn erreichte, habe der Waidmann seine Jagdwaffe an einen Baum gestellt und ihn gebeten, die blendende Stirnlampe abzuschalten. Daraufhin habe ihn der Anwohner geschubst und das Reizgas sei los gegangen, so eine Pressesprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion. Der Waidmann wurde durch die Flüssigkeit leicht am Auge verletzt. Er flüchtete in sein Auto und rief die Ordnungshüter, bei denen er Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattete.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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