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Jäger und Nutztierhalter machen Druck

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Samstag, 12.11.2011 - 01:24
Eines von 33 auf einer Weide in Brandenburg gerissenen Lämmern. Foto: Michael Greulich © Michael Greulich

Für Brandenburg soll es von 2012 an einen neuen Managementplan zum Umgang mit Wölfen geben. Dafür setzen sich Jäger und Nutztierhalter ein. Die bisherige Fassung sei bereits 17 Jahre alt und nicht mehr aktuell, begründen sie ihre Forderung.
Der neue Plan soll festlegen, wie viele Wölfe die Kulturlandschaft verträgt und wie künftig ein Schadensmanagement erstellt wird. Zudem werden auch klare Regelungen zu Problemwölfen angestrebt, die sich auf das Reißen von Nutztieren spezialisieren.
Immer wieder reißen die Wölfe auch Schafe und Ziegen. Das sorgt für Ärger bei den Tierhaltern, auch wenn sie eine Entschädigung erhalten. Solche Fälle führen vereinzelt zu Forderungen, den Wolf künftig ebenso wie Reh und Wildschwein zu jagen. Eine Aufnahme ins Jagdrecht ist in der Mark jedoch vorerst nicht geplant. Bis Mitte der 90er Jahre gab es zwischen Elbe und Oder kein einziges Wolfsrudel. Jetzt streifen nach Auskunft des Potsdamer Umweltministeriums 30 bis 40 Wölfe durch die Mark. dpa