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Jäger in Not: Rettung durch Feuerwehr

Nach zweistündiger Suche wurden die Jäger in ihren Booten gefunden. © Freiwillige Feuerwehr Rust

Nach zweistündiger Suche wurden die Jäger in ihren Booten gefunden.


Die Freiwillige Feuerwehr Rust musste am Nachmittag des 19. Dezember mehrere italienische Jäger auf dem Neusiedler See (Österreich) retten. Wie Feuerwehrkommandant Harald Freiler gegenüber der Redaktion erklärte, waren vier Jäger am frühen Morgen in drei Booten auf den See hinausgefahren, um Enten zu jagen. Auf dem Neusiedler See sind Verbrennungsmotoren verboten, weshalb sie in elektrisch betriebenen Booten unterwegs waren. Aufgrund der Kälte versagten die Akkus der Motoren, so Freiler weiter. Außerdem sind Teile des Sees bereits zugefroren.

Schwierige Suche

Die Jäger hätten deshalb ihren Jagdreiseveranstalter informiert, der die Feuerwehr alarmierte. Die Suche nach den Männern gestaltete sich allerdings nicht ganz einfach, da diese nicht ortskundig waren und der See insgesamt 325 Quadratkilometer groß ist, erläutert der Feuerwehrkommandant. Erst nach etwa zwei Stunden habe man die unterkühlten Jäger gefunden. Die Männer wurden mit warmem Tee und Decken versorgt, die Boote in den Hafen geschleppt. Ärztliche Hilfe sei nicht nötig gewesen, so Freiler.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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