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Jäger meldet Schüsse im Wald – drei Teenager angezeigt

Paintaballwaffen dürfen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden (Symbolbild).


Ein Jäger hatte am Abend des 16. Oktober in einem Waldstück bei Lüdinghausen (Kreis Coesfeld/ Nordrhein-Westfalen) vermeintliche Schüsse aus einer Schnellfeuerwaffe vernommen. Er meldete dies der Polizei. Wie die Beamten in einer Pressemitteilung bekannt gaben, meldete sich noch eine weitere Jägerin, die Hinweise liefern konnte. Vor Ort hörten die Ordnungshüter ebenfalls Schüsse, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion. Die drei dort angetroffenen männlichen Teenager (18, 17 und 17 Jahre alt), erklärten, sie hätten mit Gotchawaffen (Paintball) in dem Waldstück aufeinander geschossen. Ein Fehlverhalten sei ihnen nicht bewusst gewesen. Ihre Paintballwaffen fanden die Polizisten in der Nähe unter Laub versteckt.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Der Polizeisprecher bestätigte, dass solche Geräte durchaus einen vernehmbaren Schussknall verursachten. Nun müssen die drei jungen Männer mit einem Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz rechnen. Gotchawaffen bis 7,5 Joule dürfen – genau wie Luftdruckwaffen – zwar ab 18 Jahren erworben, nicht aber in der Öffentlichkeit geführt werden. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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