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Jäger liefert Luchs-Nachweis

Luchs "Tello" gingen einem Jäger in die Fotofalle.


Entstanden sind die Bilder bei Aalen im Ostalbkreis (Baden-Württemberg). Ein Jäger hatte nun seine Fotofalle ausgewertet und die Luchs-Aufnahmen von Mitte März gesehen. Diese sendete er weiter an die Forstliche Versuchsanstalt (FVA) in Freiburg. Wildbiologen sind sich aufgrund der Fellfärbung sicher, dass es sich bei dem Tier um den bekannten Kuder mit dem Namen „Tello“ handelt. Am 16. September 2016 stieß er mit einem Auto zusammen und verlor dabei sein GPS-Senderhalsband. Die Auswertung der Wildkamera des Jägers zeigt, dass die Katze den Unfall wohl gut überstanden hat. Immerhin liegen zwischen Unfallort und Fotofalle zirka 100 Kilometer. Ein Luchs-Experte der FVA sagte im Gespräch mit jagderleben, dass „Tello“ vermutlich aufgrund der Ranz derzeit weite Wege auf sich nimmt. In dem Bereich sucht er jedoch wohl vergeblich nach einer Katze. Zwar wurde dort immer wieder Kuder "Friedl" bestätigt, einen Nachweis über eine Luchsin in Baden-Württemberg gibt es aber bisher nicht. RW/BS


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