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Jäger und (Korken-)Sammler

Schon seit 1991 gibt es die Aktion "Korken für Kork", für die sich die Waidleute kürzlich stark machten. Und ihr Engagement wurde belohnt - 25 prall gefüllte Kartoffelsäcke konnte Presseobmann Oliver Brandt an Dorothe Meyer von der Diakonie übergeben. Rund 70 Leute haben die gute Tat unterstützt.
Noch bis 2014 waren zwölf Mitarbeiter bei der Behinderteneinrichtung angestellt, um die gespendeten Flaschenkorken zu sortieren und beispielsweise zu Dämmmaterial zu verarbeiten. Da aber mittlerweile vermehrt Plastikstopfen oder Schraubverschlüsse zum Einsatz kommen, konnte eine Auslastung der Lagerräume und Maschinen nicht mehr gewährleistet werden. In Spitzenzeiten wurden 3.500 Kubikmeter Kork verarbeitet, die letzten Jahre nur noch etwa 1.100. Insgesamt entspricht das über zwei Milliarden Pfropfen seit dem Start des Projekts. Ab 2014 wurden daher die erhaltenen Korken an eine langjährige Partnerfirma verkauft. Dadurch sollen die Arbeitsplätze gesichert werden.
Nach Aussage von Brandt fördert die Jägerschaft mit ihrer Unternehmung außerdem den Erhalt von Korkeichenwäldern. Deren ökologischer Wert in seiner Artenvielfalt dem von Streuobstwiesen ähneln würde.
PM/RW