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Jäger als Kontrolleure

Der Schweiß einiger Kälber soll der Prävention von Seuchen dienen. Foto: Reno Hölzke<p> © Reno Hölzke

Das Blut von 20 Rotwildkälbern im Alter von unter einem Jahr will das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) des Landkreises Nordsachsen bis Jahresende serologisch auf die Blauzungenkrankheit untersuchen lassen. Das Amt ist dabei auf die Mithilfe der Jäger des Kreises angewiesen. Das Blauzungen-Monitoring dient der Erkennung der Zirkulation der Blauzungenkrankheit in der Wildtierpopulation, deren Wiederkäuer auch befallen werden können. Die Blutproben sind in speziellen Röhrchen zu gewinnen, welche vom LÜVA in Torgau zur Verfügung gestellt werden. Für die Untersuchung kann auch Fallwild herangezogen werden. Je nach Zustand des Tieres ist dann statt der Blutprobe ein Teil der Milz einzusenden. Um künftige Seuchenausbrüche zu verhindern sind regelmäßige Untersuchungen an Proben erforderlich. Die Blauzungenkrankheit ist anzeigepflichtig, für den Menschen aber nicht gefährlich. PB