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Jäger von Kanzel abgestürzt

Beim Aufbaumen ist immer Vorsicht geboten (Symbolbild).


In Weinböhla (Landkreis Meißen/Sachsen) ist ein Jäger beim Aufbaumen von seinem Hochsitz gestürzt. Eine Sprosse im oberen Bereich der Leiter war gelockert worden und hatte sich unter dem Gewicht des Waidmanns gelöst. Weder die Polizei, noch der Geschädigte glauben an einen Unfall. Die Beamten gehen laut Aussage der Pressestelle der Polizei Dresden von beabsichtigter Sabotage der Kanzel aus. Die Tat muss sich in der Zeit zwischen dem 13. und 23. August ereignet haben. Der 54 Jährige, der bei seinem Absturz leichte Verletzungen erlitten hatte, erstattete selbst Anzeige bei der Polizei.

Ob Jagdgegner für die Sabotage verantwortlich sind, ist bisher noch nicht klar. Es handelt sich um den ersten derartigen Fall in diesem Jahr. Allerdings habe es früher laut Polizei immer wieder Vandalismus an Reviereinrichtungen gegeben. Leider würden solche Fälle von der Jägerschaft nur sehr sporadisch zur Anzeige gebracht.

Bei Kanzelbau abgestürzt

Auch der Bau von Ansitzeinrichtungen kann gefährlich sein. In Königsee-Rottenbach (Thüringen) stürzte am 26. August ein weiterer Waidmann ab. Er hatte nach Polizeiangaben gemeinsam mit einem Bekannten einen neuen Hochsitz aufgestellt. Dabei war er aus etwa vier Metern Höhe heruntergefallen. Er zog sich schwere Verletzungen zu, war aber laut Polizei ansprechbar. Sein Bekannter rief die Rettungskräfte, die ihn per Hubschrauber in ein Krankenhaus brachten. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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