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Jäger sollen Husky erlegen

Ausschnitt aus der "Rheinischen Post": Ein verwilderter Husky bei Krefeld soll geschossen werden. Foto: RP ONLINE © RP ONLINE

Acht Schafe hat ein entlaufener Husky im Norden Krefelds bereits gerissen. Jäger fotografierten ihn mit einer Wildkamera. Doch das Jagdrecht lässt die Tötung von Hunden nur im Fall des Wilderns zu. Der Hund hatte aber stets nur Haustiere gerissen. Die Stadt Krefeld gab ihn schließlich zum Abschuss frei. Jäger wollen dennoch nicht auf den Hund anlegen. Eher wolle man versuchen, das mittlerweile menschenscheue Tier lebend zu fangen.
Bereits seit Wochen ist der entlaufene Husky in Feld und Flur unterwegs. Im Krefelder Norden herrscht Angst, weil Eltern um ihre Kinder fürchten. Die zuständigen Jäger sind über die Entscheidung der Stadtverwaltung, den Husky zum Abschuss freizugeben, nicht glücklich. Sie wissen, dass sie mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Der tödliche Schuss auf einen wildernden Hund sei immer nur die Ultima Ratio, betonte Andreas Schneider, Sprecher des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen.
PB