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Jäger findet menschliches Skelett

Foto: Polizei Sachsen © Polizei Sachsen

Ein Jagdpächter (35) ist im Wald zwischen Falkenstein und Oberlauterbach (Auerbach/ Sachsen) in einer Hütte auf ein menschliches Skelett gestoßen. Derzeit ist unklar, um wen es sich handelt. Ebenso stehen der Zeitpunkt und die Ursache des Todes nicht fest. Die Polizei geht nicht von einem Verbrechenshintergrund aus und Hinweisen auf einen Einsiedler nach, der bereits mehrere Jahre abgeschieden in dem Wald gelebt haben könnte. Weil die Leiche auf dem schwer zugänglichen Spitzboden der rund 20 Quadratmeter großen Holzhütte lag, musste die Feuerwehr zur Bergung sogar Teile des Daches aufschneiden. Indes deutet in der Behausung tatsächlich vieles daraufhin, dass dort ein Mensch längere Zeit gelebt hat. Die Beamten fanden unter anderem Bekleidung, leere Konservendosen, Reste von Medikamenten sowie mehrere Zeitungen, die auf das Jahr 2006 datiert sind.
Klarheit über den Verdacht der Identität sollen Rechtsmediziner in Chemnitz bringen, die den teilweise mumifizierten Leichnam noch obduzieren.
Das Häuschen wurde in den sechziger Jahren von Forstarbeitern als Schutzhütte errichtet und seit den Neunzigern nicht mehr genutzt. PM