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Jäger findet Hund

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Samstag, 11.07.2015 - 02:10
Entsorgt wie Müll: Schwer zu verstehen, wie jemand einem Tier so etwas antun kann. Foto: Tierheim Siegen © Tierheim Siegen
Entsorgt wie Müll: Schwer zu verstehen, wie jemand einem Tier so etwas antun kann. Foto: Tierheim Siegen

Kein schöner Anblick, völlig abgemagert und nur noch Haut und Knochen. Mehr ist von dem Hund nicht übrig geblieben. Auch erfahrenen Tierrettern, die schon einiges gesehen haben, versetzt so ein Fall einen kräftigen Schlag in die Magengrube. Als der Jagdausübungsberechtigte den Mischling an einem Parkplatz zwischen Krombach und Welschen-Ennest fand, war nicht mehr viel Leben in dem Vierbeiner. Sofort verständigte er Polizei und Ordnungsamt. Schließlich nahm sich das Siegener Tierheim der Sache an. Letzteres teilte jetzt mit, das es drei Stunden gedauert hat, den Rüden von seinem völlig verfilzten Fell und Kotresten zu befreien. Ebenfalls mussten die zahlreichen Wunden, in denen sich bereits Maden eingenistet hatten, behandelt werden. Aufgrund des erbärmlichen Zustands konnte der behandelnde Tierarzt nicht einmal Genaueres über die Rasse oder das Alter sagen. Ob er überlebt, ist noch fraglich. Denn die wohl monatelange Vernachlässigung und Quälerei können schwere Folgeschäden an den Organen verursacht haben. Natürlich will das Tierheim die Verursacher dieses Leides herausfinden. Zwar sei der Hund gechipt, jedoch nicht registriert. Hinweise werden erbeten (www.tierheim-siegen.de).
BS