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Jäger feiern Demo-Erfolg

Etwa 3.000 Jägerinnen und Jäger protestierten in Stuttgart gegen das geplante Jagdgesetz. Foto: SN © SN

„Unsere Hauptkritikpunkte, für die wir auf die Straße gezogen sind, (...) wurden nachgebessert“, so Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann. „Offensichtlich haben wir Jäger in der Mitte der Gesellschaft das richtige Demokratieverständnis, denn alle Hintertür-Regelungen musste das Ministerium zurückziehen. Es hat erkannt, dass nur die Inhaber des Jagdrechts und wir Jägerinnen und Jäger die Vorgaben des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes und der Durchführungsverordnung umsetzen können“, so Friedmann.
Dennoch bestünde weiterhin Nachbesserungsbedarf. Die Hürden für die Jungfuchsbejagung seien beispielsweise so hoch, dass diese praktisch abgeschafft werden solle. Ebenso unverständlich ist für den LJV das Bejagungsverbot von Rabenkrähen und Elstern in Naturschutzgebieten, da diese gerade dort Schäden an schützenswerten Arten anrichten würden. Wer Einschränkungen bei der Jagd festschreibe, dürfe sich nicht über den Rückgang von Bodenbrütern, Kleinsäugern und Amphibien beschweren, heißt es in der Stellungnahme. Um weiter gegen praxisferne Gesetzesinhalte vorzugehen, will der Verband auf dem kommenden Landesjägertag am 25. April in Dettingen/Erms eine Resolution mit wichtigen Änderungspunkten beschließen.
PM/BS

Die DVO im Wortlaut finden Sie hier.