Home News Jäger fängt verletztes, randalierendes Wildschwein ab

Jäger fängt verletztes, randalierendes Wildschwein ab

Der Schwarzkittel wies eine Schussverletzung auf und musste abgefangen werden (Symbolbild).


In Ilsenburg (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt) wurde die Polizei am 10. Juni gegen 23:50 Uhr von einem Zeugen alarmiert. Ein Wildschwein randalierte laut einer Pressemitteilung in einer Wohnsiedlung und beschädigte einen Toyota-Pkw. Das Tier habe offensichtlich eine alte Schussverletzung aufgewiesen. Wie ein Pressesprecher der Polizei gegenüber der Redaktion erklärte, wurde ein Jagdpächter über die Leitstelle hinzu gerufen.

Deutliche Schussverletzung

Als er das Tier gesehen habe, erkannte er eine Verletzung, in der Maden und Fliegen gesessen seien, so der Jäger gegenüber der Redaktion. Da sich das Tier innerhalb der Siedlung aufhielt konnte der Waidmann allerdings keinen Gebrauch von seiner Schusswaffe machen. Deshalb entschloss er sich als erfahrener Hundeführer, den Schwarzkittel mit der blanken Waffe abzufangen, was ihm kurz darauf auch gelang. Es handelte sich um einen etwa 30 Kilogramm schweren Überläuferkeiler. Die Verletzung stammte wohl von einem Schuss. Er habe versucht herauszufinden, wo und wann das Tier beschossen wurde, um den Nachsucheführeren die Information zukommen zu lassen. Allerdings blieben die Nachforschungen bislang ohne Erfolg, erklärt der Jäger. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail