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Jäger erschießt wild gewordene Hunde nach Angriff auf Schafe

Zwei entlaufene Huskys töteten zahlreiche Schafe in Niedersachsen. © Luftbildfotograf - stock.adobe.com

Zwei entlaufene Huskys töteten zahlreiche Schafe in Niedersachsen.


Am Donnerstag erschoss ein Jäger zwei „wildernde“ Huskies. Die beiden Hunde attackierten an der Weser in Nienburg (Niedersachsen) eine Schafsherde. Laut Polizeibericht tötete der „erfahrene Jäger“ die beiden Tiere, um sich selbst zu schützen und weitere Angriffe auf die Schafe abzuwehren.

Feuerwehr-Schafe-Weser © Feuerwehr

Die Feuerwehr barg die Kadaver der ertrunkenen Schafe.

Bis die Ordnungshüter eintrafen, waren die beiden Hunde bereits verendet. Zwei Lämmer und ein Mutterschaf wurden durch die Hunde zu Tode gebissen. Zwei weitere Tiere flüchteten in die Weser und ertranken dort. Außerdem trugen zehn Herdenmitglieder schwere Bissverletzungen davon und mussten teilweise eingeschläfert werden. Die beiden Huskies seien kürzlich entlaufen. Die Staatsanwaltschaft Verden prüft nun, welche straf- und zivilrechtlichen Verstöße in dieser Sache vorliegen.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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