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Jäger erschießt Hunde

Zwei Mischlingshunde sind von einem Jäger erschossen worden (Symbolbild).


Seit letzter Woche geht eine Meldung durchs Netz, dass Anfang Juli ein Jäger Nahe Augsburg (Bayern) zwei Hunde vor den Augen ihrer Besitzerin erschossen habe. Laut einem Zeitungsartikel der „Stadtzeitung Königsbrunn“ habe die Frau die beiden Hunde wie jeden Morgen freilaufen lassen, als sie zu ihrem Vater gegenüber ging. Auf dem Rückweg habe ein Auto gehalten und der Fahrer schrie: „Da vorn kannst du deine Hunde aufklauben, ich hab sie gerade erschossen!“. Laut Zeitungsartikel ging die Frau daraufhin zu ihren Hunden. Einer der beiden Mischlinge lebte wohl zu diesem Zeitpunkt noch. Daraufhin habe der Jäger diesen vor den Augen der Frau erschossen. Die Polizei wurde nicht zum Ort des Geschehens gerufen. Der Tierschutzverein, von dem die Hunde ursprünglich stammten, macht seit letzter Woche öffentlich darauf aufmerksam, um den Fall ins Rollen zu bringen. Angeblich hätte sich die Polizei nicht weiter bemüht.

 

Rechtliche Begründung wird ermittelt

Die Polizei bestätigte heute gegenüber unserer Redaktion, dass die beiden Hunde tatsächlich durch den Jäger erschossen wurden. Die Polizei gab nun an, dass der Jäger in einer Vernehmung zugegeben hat, die beiden Hunde bewusst erschossen zu haben. Die Hintergründe und ob der Jäger vielleicht einen rechtlich abgesicherten Grund hatte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Schilderungen von Jäger und Hundebesitzerin sind nicht deckungsgleich.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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