Home News Jäger erschießt gefährlichen Stier

Jäger erschießt gefährlichen Stier

Das mehr als 700 Kilogramm schwere Tier musste von einem örtlichen Jäger erlegt werden.


In Teublitz (Landkreis Schwandorf/ Bayern) brach am Sonntagnachmittag ein mehr als 700 Kilogramm schwerer Angus-Stier aus dem Hof einer Metzgerei aus. Der temperamentvolle Bulle wurde beim Ausladen unruhig, übersprang eine Barriere und durchbrach das geschlossene Hoftor. Auf seinem Weg durch die Stadt zerstörte der aggressive Stier mehrere Gartenzäune, bevor er in einem Garten gestellt werden konnte.

Polizei und Feuerwehr sperrten mehrere Straßen, um Passanten vor einer Gefährdung durch das entlaufenen Tier zu schützen.

Jäger erschießt Bulle

Da sich die Polizei mit ihren Mitteln vor Ort außer Stande sah den Stier effektiv zu stoppen, bot ein dort wohnender Jäger an, seine Waffe zu holen. Ein Sprecher der Polizei sagte gegenüber der Redaktion: „Ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Beamten, oder auch der Maschinenpistole, hätte vermutlich nicht ausgereicht. Der Jäger war mit einer geeigneten Waffe vor Ort um die Gefahrenlage schneller zu beenden“.

Die Polizei habe für solche Situationen sonst G3 Schnellfeuergewehre in ihren Arsenalen, eine solche Waffe war bereits aus einer Nachbardienststelle angefordert. Der Jäger sei in einer „klaren Gefährdungssituation“ im Rahmen des Polizeiaufgabengesetzes durch die Polizei beauftragt worden das Tier zu erlegen. Aus erhöhter Position konnte er dem Stier zwei Kugeln antragen. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
Thumbnail