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Jäger erschießt Bullen

Der herbeigerufene Jäger konnte dem Leiden ein Ende setzen. Foto: Christoph Strouvelle © Christoph Strouvelle

Für mächtig Aufruhr sorgte am Montagmorgen, den 23. Januar 2012, gegen 7.45 Uhr ein entlaufender Bulle in der Hunsrücker Gemeinde Morbach. Auf dem Weg zum Schlachter hatte sich das Tier losgerissen und lief durch das Ortszentrum.
Die verständigten Polizisten sahen eine Gefährdung der Bevölkerung in Verzug und stellten den Stier nahe einer Grundschule. Sie feuerten einige Schüsse aus ihren Dienstwaffen ab. Angeschweißt, setzte der rund 300 Kilogramm schwere Bulle seine Flucht fort. Ein herbeigerufener Jäger trug schließlich vor einem Kindergarten den erlösenden Fangschuss an. Der Landwirt wurde bei der Flucht seines Wiederkäuers verletzt und musste in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden.
Einen Beitrag zu der Thematik "Töten entlaufenden Viehs durch Jäger" finden Sie in der PIRSCH 3/2012, S. 50/51. BS