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Jäger machen ernst

Die Präsidenten (v.l.): Hans-Heinrich Ehlen (ZJEN) und Helmut Dammann-Tamke (LJN). Foto: NJ © NJ

Die beiden Verbände sind sich sicher: „Die seit Oktober geltende Jagdzeitenverordnung stellt einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte da, der nicht akzeptiert werden kann“, heißt es in einer kürzlich erschienen Pressemitteilung. Insbesondere die Aufhebung der Jagdzeiten auf Arten wie Blässhuhn, Bläss- und Saatgans entbehren ebenso jeder ausreichenden fachlichen Grundlage wie die Verkürzung der Jagdzeiten auf Wasserfederwild in Schutzgebieten. Da man die im Vorfeld angedeuteten Fehler in der neuen Regelung nicht abstellte, wird sich nun das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit der Thematik befassen müssen. Normenkontrollklage heißt das in der Juristensprache. Damit unterstützen die beiden Verbände Klageverfahren aus ihrer Mitgliedschaft, wie LJN-Sprecher Florian Rölfing gegenüber jagderleben erklärte.
„Einschränkungen bei der Jagd auf Tierarten, die in ihrem Bestand gänzlich ungefährdet sind und in der Kulturlandschaft hohe Schäden verursachen, können so nicht stehen bleiben“, stellten die beiden Verbandspräsidenten Hans-Heinrich Ehlen (ZJEN) und Helmut Dammann-Tamke (LJN) klar. Nicht die Jagdausübung müsse begründet werden, sondern umgekehrt deren Einschränkung. Unterstützt werden ZJEN und LJN vom Verband für Naturschutz und ökologische Jagd in Ostfriesland (VNJO).
PM/BS