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Jäger erlöst schwer verletzten Wolf mit Fangschuss

Verletzer-Wolf © Patrick - stock.adobe.com
Der Wolf war so schwer verletzt, dass er erlöst werden musste (Symbolbild).

Am 17. Juni musste in Fahrendorf (Landkreis Rotenburg/ Niedersachsen) ein schwer verletzter Wolf erlegt werden. Wie das Umweltministerium berichtet, sei der Wolf schwer verletzt und stark abgekommen aufgefunden worden. Gemäß der Wolfsverordnung sei das Veterinäramt, die untere Naturschutzbehörde, ein örtlicher Jäger sowie ein Wolfsberater hinzugezogen worden.

Das Tier hätte sich nur noch mit großer Mühe bewegen können und wäre laut Augenzeugenberichten in einem"grauenvollen Zustand" gewesen. Ersten Mutmaßungen zu Folge, seien die Verletzungen des Wolfes wohl durch einen Unfall, eventuell durch ein Verkehrsunfall entstanden. Ein hinzugezogener Veterinär traf dann die Entscheidung, dass der Wolf erlöst werden muss. Nach Auskunft der Redaktion vollzug der Jäger die Erlösung der Wolfes.

Wolf soll nun untersucht werden

Der Wolfsberater sicherte das tote Tier. Der Wolf soll nun am IZW in Berlin untersucht werden, damit die Ursache der Verletzung herausgefunden werden kann. Damit verletzte oder erkrankte Wölfe schnell von ihrem Leiden erlöst werden können, hatte das Umweltministerium gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Landwirtschaftsministerium im Februar einen entsprechenden Erlass veröffentlicht.

Umweltminister Olaf Lies sagt dazu: „Dank der Wolfsverordnung können in Niedersachsen auch schwer verletzten Wölfen unnötige Qualen erspart bleiben. Wo zuvor wegen des strengen Schutzstatus Rechtsunsicherheit und unklare Befugnisse für teils lange Verzögerungen gesorgt hatten, haben wir jetzt im Sinne des Tierschutzes praktikable Handlungsketten.“


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