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Jäger erlegt zwei Hirsche – Staatsanwaltschaft ermittelt

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Donnerstag, 08.10.2020 - 06:59
Rothirsch-Berg © MEISTERFOTO - stock.adobe.com
Die Hirsche waren nicht um Abschuss freigegeben (Symbolbild).

Am 27. September hat ein Jäger auf einer Höhe von rund 1.200 Meter ü.N. nahe Seewis (Kanton Graubünden, Schweiz) zwei nicht jagdbare Kronenhirsche erlegt. Anstatt eine Selbstanzeige aufzugeben, wollte der Waidmann die Hirsche mithilfe von zwei Kameraden abtransportieren. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, wurden die drei Männer währenddessen von zwei Wildhütern angehalten und kontrolliert. Die zuständige Polizei wurde darüber informiert und nahm die Ermittlungen auf. Der Erleger muss sich nun wegen Widerhandlung gegen die Jagdgesetzgebung verantworten. Der Vorfall wird der Staatsanwaltschaft Graubünden vorgelegt.

In diesem Jahr wurde die sogenannte Hochjagd in Graubünden von 03. bis 13. September sowie vom 21. bis 30. September ausgeübt. Etwa 5.500 Jäger jagen auf einer Fläche von rund 700.000 Hektar und erlegen zwischen 9.000 und 10.000 Stück Schalenwild.


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