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Jäger entgeht knapp tragischem Unfall

Der Jäger wurde durch seinen Rucksack vor einem schlimmeren Absturz bewahrt (Symbolbild).


Ein 47-Jähriger Jäger war am 29. November bei der Gamsjagd in der Steiermark (Österreich) auf dem Schnee abgerutscht und kopfüber in eine trichterförmige Senke gestürzt, wie die Polizei bekannt gab. Sein Rucksack und die Rückentrage verfingen sich nach etwa zehn Metern an einem Felsvorsprung. Sie verhinderten so, dass der Mann weiter in die Tiefe stürzte. Es gelang ihm jedoch nicht, sich aus dieser misslichen Lage selbst zu befreien. Auch sein Jagdkollege, war nur in der Lage einen Notruf abzusetzen.

Rettungshubschrauber und Bergwacht im Einsatz

Ein Rettungshubschrauber befand sich wegen eines weiteren Einsatzes in der unmittelbaren Nähe des Unglücksorts. Die Besatzung konnte den Waidmann jedoch nicht alleine bergen. Ein Team der Bergrettung Thörl stieg deshalb zu Fuß auf und half, den Jäger zu retten. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Wie schwer der Verunglückte verletzt wurde, konnte die Polizei nicht beantworten. Auch ob er zu dem Zeitpunkt bereits eine Gams erlegt und im Rucksack getragen hatte, ist unklar. PM/ SBA

 

Wie man einen Rucksack richtig einstellt, zeigt dieses Video


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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