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Jäger entdeckt Lawinenopfer

Ein Jäger entdeckte den leblosen Körper eines vermissten Schneetourengehers – eine mehrtägige Suche Ende Februar war erfolglos geblieben (Symbolbild). © Pixabay/ Hans Braxmeier

Ein Jäger entdeckte den leblosen Körper eines vermissten Schneetourengehers – eine mehrtägige Suche Ende Februar war erfolglos geblieben (Symbolbild).


Am Samstagvormittag (9. März) entdeckte ein Jäger auf einem Gegenhang bei Schongau (Bayern) den leblosen Körper eines vermissten Skitourengehers. Tauwetter hatte Teile der Lawine abrutschen lassen, wodurch der Tote an die Oberfläche gelangte. Der 43-Jährige wurde bereits seit zwei Wochen – nach einem Lawinenabgang an der „Schäferblässe“ – vermisst.

Insgesamt forderte die Lawine zwei Todesopfer. Ein Mann aus dem Landkreis Cham wurde bereits am Unglückstag (23. Februar) tot geborgen. Vier weitere Wintersportler überlebten, einer davon schwerverletzt. Retter hatten die Suche Ende Februar aufgrund der Witterungsverhältnisse abbrechen müssen.

Jäger weist Polizei ein

Der Jäger informierte die Polizei von seinem Fund und konnte die Beamten einweisen. Sechs Polizei-Bergführer seilten sich in den unzugänglichen, mit Wasser gefüllten Felseinschnitt ab, und bargen den Toten.

Er konnte anhand seines Personalausweises und anderer persönlicher Gegenstände identifiziert werden. Er war nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich sofort tot, wie ein Sprecher der Polizei bestätigte.


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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