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Jäger entdecken bei Nachsuche menschlichen Schädel

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Montag, 14.09.2020 - 09:40
Schaedel-Mesch-Wald © Peter Kim - stock.adobe.com
Jäger fanden einen menschlichen Schädel im Wald (Symbolbild).

Am Abend des 5. August haben Jäger während einer Nachsuche in einem Waldstück bei Kirchhorst (Niedersachsen) einen menschlichen Schädel gefunden. Wie die Kriminalpolizei mitteilte, konnten die menschlichen Überreste anhand von Zahn- und DNA-Abgleichen einer Frau zugeordnet werden. Diese wurde 2008 als vermisst gemeldet. „Es handelt sich um eine damals 67 Jahre alte Frau aus Langenhagen“, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Die Dame war stark dement und orientierungslos. Daher wird von einem unglücklichen Unfall ausgegangen.

Polizei findet weiteren Menschen-Schädel

Einen Tag später fand eine weiträumige Suche in dem Waldstück statt. Etwa in 100 Meter Entfernung entdeckte die Polizei einen weiteren menschlichen Schädel. Auch dieser musste aufgrund seiner Erscheinung mehrere Jahre dort gelegen haben. Der Polizei gelang es den zweiten Schädel ebenfalls einer vermissten Person zuzuordnen. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Isernhagen, der seit 1994 als vermisst galt. Er habe vor seinem Verschwinden im damaligen Alter von 45 Jahren Suizidabsichten geäußert. Ein Verdacht auf Fremdverschulden wird in beiden Fällen ausgeschlossen.


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