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Jäger dürfen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Mittwoch, 29.04.2020 - 09:18
Jaeger-Wald © Kristof - stock.adobe.com
Die Jäger, welche in Mecklenburg-Vorpommern nicht ihren ersten Wohnsitz haben, dürfen nun wieder einreisen.

Herbe Kritik gab es an dem Vorgehen des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, dass Jäger – egal ob Jagdpächter oder nicht – welche ihren ersten Wohnsitz nicht in dem Bundesland hatten, aufgrund der Corona-Krise nicht mehr einreisen durften. Das Landwirtschaftsministerium teilte am Dienstag mit, dass die Jagdausübung ab dem 1. Mai für "Jagdausübungsberechtigte mit erstem Hauptwohnsitz außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns, die über das Jagdausübungsrecht in einem Jagdbezirk in Mecklenburg-Vorpommern verfügen oder Inhaber einer entgeltlichen Jahresjagderlaubnis für einen Jagdbezirk in Mecklenburg-Vorpommern sind" wieder möglich wird. Bei der Jagd seien die Hygienevorschriften einzuhalten und Ansitze zu zweit nur mit Mitgliedern des eigenen Haushalts gestattet.

Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) sagt dazu: „Mit der neuen Jagdzeitenverordnung dürfen seit dem 16. April Reh-, Rot- und Damwild bejagt werden. Wir machen das, damit der Wald eine Chance bekommt, sich trotz Klimastress aus eigener Kraft zu erholen. Dazu brauchen wir auch die auswärtigen Jäger, um die überhöhten Schalenwildbestände zu regulieren."


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