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Jäger sollen Bürger schützen

Stadtsauen: Dort wo Menschen leben ist der Tisch reich gedeckt. Foto: M. Tollas/pixelio © M. Tollas/pixelio

Es geht um die 15.000 Einwohner Stadt Bitterfeld-Wolfen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. In den vergangenen Tagen wurden vermehrt Wildschweine an Schulen, Kindertagesstätten, Supermärkten und Gastronomiebetrieben gesichtet. Die Bitterfelder Bevölkerung zeigte sich gegenüber der Stadtverwaltung über die „schwarze Invasion“ besorgt. „Personenschäden hat es aber bisher noch nicht gegeben“, sagte der Pressesprecher der Stadt, Michael Mohr, gegenüber jagderleben. Zur Verringerung der Population werden jetzt aber umgehend Jäger aktiv. Dort wo gejagt wird, wurden Hinweisschilder angebracht.
Gleichzeitig sollen alle Bitterfelder nur befestigte Straßen nutzen und Hunde angeleint lassen (Leinenzwang!). Ebenso sind während der Dunkelheit einige Gebiete zu meiden (welche das sind, lesen Sie hier). Auch die Waidmänner haben ihren Mitbürger einige Verhaltenstipps an die Hand gegeben: Zunächst seien die Schwarzkittel zwar nicht gefährlich, aber wehrhaft, wenn sie in die Enge getrieben werden. Man sollte nicht versuchen, sie zu verscheuchen.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, Aufenthaltsorte von Wildschweinen unter der Telefonnummer 03494 6660 500 zu melden.
BS