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Jäger blasen Tübingenden Marsch

Imposantes Bild: 800 Jagdhornbläser auf dem Tübinger Marktplatz. Foto: LJV BW © LJV BW

Landes-Bläserobmann Bernhard Gailing war voll des Lobes für die Organisation: "Absolut gelungen. Die Kreisjägervereinigung hat Hervorragendes geleistet." Schirmherr Friedrich Herzog von Württemberg fand, es gebe kaum einen passenderen Ort für so ein Treffen: "Hier verbindet sich der Geist der Universität mit dem Bild einer historischen Stadt." Landesjägermeister Dieter Deuschle merkte an, dass im Kreis Tübingen immer noch Jagdsteuer erhoben wird: "Ich denke, das nächste Mal treffen wir uns vor dem Landratsamt und blasen denen den Marsch." Doch vor dem großen Konzert auf dem vollen Marktplatz stand der Schweiß harter Arbeit. In den Klassen A, G und Es-Hauptstufe und Es Kunststufe wurden im gemeinsamen Wettstreit jeweils die Sieger ermittelt.
Die Es-Kunststufe gewannen einmal mehr die Parforcehornbläsergruppe Schömberg (791 Punkte) vor Heimsheim (764) und Albtal (754). In der Es-Hauptstufe hatten die Jagdhornbläser aus Crailsheim (679) die Nase vor ihren Mitstreitern Bentelhannes Reutlingen (674) und Singen-Radolfzell (668). In der Klasse A scheint kein Weg an "Sautot" Gammertingen (842,5) vorbeizuführen, die erneut den Sieg davon trugen vor Mühlacker (833,8) und den seit Jahren immer für eine guten Platzierung zu habenden Friedrichshafen-Tettnang (ebenfalls 833,8 Punkte). Eine Überraschung gab es in der gemischten Klasse G, in der die von ihrem Erfolg sichtlich beeindruckten Jagdhornbläser vom Hegering Mengen (931) gewannen vor Markdorf (923,3) und Laupheim (917,9).
BHA