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Jäger bekommt seinen Dackel zurück

Als Welpe: Dackel-Hündin "Bonny" muss zurück nach Brandenburg. Foto: dpa


Wie der rbb berichtet, hatte der Jäger aus Ferch (Kreis Potsdam-Mittelmark) die Hündin zu seinem 70. Geburtstag geschenkt bekommen. In einem Moment der Unachtsamkeit machte sich der neun Monate alte Dackel selbstständig, Suchen blieben erfolglos.
Zwei Jahre vergingen, bis sich ein Pärchen aus Bayern bei einem Teckel-Züchter meldeten, um nachträglich Papiere für "ihren" Hund zu bekommen. Beim Auslesen des Chips wurde jedoch klar, dass das Tier eigentlich jemand anderem gehört: Und zwar dem Waidmann aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark. Daraufhin wurde er informiert und wollte natürlich seinen Hund wiederbekommen. Das sahen die bayerischen Finder, die den Welpen während ihres Urlaubes gefunden und mitgenommen hatten, jedoch nicht ein. Der Fall landete vor Gericht.
Bereits in erster Instanz bekam der Waidmann Recht, aber auch das wollten die Münchener nicht akzeptieren. Nun hat das Landgericht Potsdam eine endgültige und unanfechtbare Entscheidung getroffen, wie eine Gerichtssprecherin gegenüber "SpiegelOnline" erklärte. Der Jäger bekommt seine Dackeldame zurück, im Gegenzug muss er 3.200 Euro "Unterhaltskosten" an die Bayern zahlen. Sollten letztere sich wieder weigern, wird die Hündin mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers zurück in den Norden des Landes geholt.
BS