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Jäger beendenDamhirsch-Ausflug

Den Ausflug aus seinem Gatter überlebte dieser Schaufler nicht. Foto: Theo Titz


Gestern sorgte ein Damschaufler in Mönchengladbach für ein Großaufgebot der Polizei und Feuerwehr. Es war Mittwochmorgen (31. Oktober) gegen 7.00 Uhr als gleich mehrere besorgte Verkehrsteilnehmer bei Feuerwehr und Polizei anriefen und von einem Hirsch im Straßenverkehr berichteten.
Das aus einem Gatter entflohene Tier ergriff jedoch die sofortige Flucht vor den eintreffenden Einsatzkräften in ein nahegelegenes Waldstück. Zwischenzeitlich wurden der zuständige Jagdaufseher und ein Tierarzt zum Ort des Geschehens gerufen. Letzterem gelang es jedoch nicht, nah genug an das Tier heran zu kommen, um es mit dem Blasrohr zu betäuben. Auch sei es laut der Polizei aufgrund des dichten Bewuchses nicht möglich gewesen, ein Betäubungsgewehr einzusetzen. Danach versuchten Polizeibeamte vergeblich den Schaufler auf ein eingezäuntes Grundstück zu treiben. Wieder fand der Hirsch einen Weg an den "Treibern" vorbei und flüchtete jetzt in Richtung der Autobahn A 61. Da von dem Hirsch Gefahr für den Verkehr ausging, stand die Entscheidung fest, ihn zu erlegen. Dafür wurde die angrenzende Autobahn kurzzeitig gesperrt. Dem Jagdausübungsberechtigten gelang es schließlich zusammen mit einem Mitjäger um 11.30 Uhr den Ausflug des Schauflers zu beenden.
BS


Städtischer Damhirsch-Ausflug