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Jäger von Baum erschlagen

Der komplett zerstörte Ansitz: Ein Wunder, dass die Frau überlebte. Foto: S.Ullrich/APA/picturedesk.com © S.Ullrich/APA/picturedesk.com

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, den 4. August, in Radmer im Bezirk Leoben. Der Mann hatte mit seiner Begleitung eine Ansitzhütte im „Finstergraben bezogen, heißt es in einem Polizeibericht. Gegen 19.30 Uhr wollten die beiden aufgrund eines aufziehenden Sturmes den Ansitz abbrechen und den Heimweg antreten. Doch noch vorm Verlassen stürzten gleich mehrere, zirka 20 Meter hohe Fichten auf die Einrichtung. Der Jäger wurde unter einem Stamm eingeklemmt. Seine Gefährtin konnte sich aus der völlig zerstörten Hütte befreien. Da sie in dem Bereich mit ihrem Handy keinen Empfang hatte, lief sie rund drei Kilometer zum nächsten Anwesen, von wo aus die Rettung verständigt wurde. Der eingetroffene Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen. Die Frau musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Das ist bereits der dritte schwere Jagdunfall in den vergangenen drei Wochen. Anfang August überlebte ein Jäger einen Blitzschalg. Weniger Glück hatten zwei Tiroler Jäger. Sie stürzten bei Hochsitzarbeiten in den Tod.
BS



Quelle: www.jagderleben.de