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Jäger in ASP-Schutzzone verhaftet

In Belgien wurde ein Jäger festgenommen, weil er in der gesperrten Zone ein Wildschwein erlegt hatte (Symbolbild). © Reiner Bernhardt

Laut den Berichten mehrerer belgischer und luxemburgischer Medien, wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. September ein 27-jähriger Jäger und sein Begleiter in einem Waldstück bei Gaume (Belgien) angetroffen. Sie hatten sich in der Zone aufgehalten, in der wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ein Betretungsverbot herrscht. Die Polizisten, nahmen die beiden Männer fest, so „l‘essentiel.lu“. Wie „l‘avenier.net“ berichtet, hatte der Jäger ein Wildschwein erlegt und somit nicht nur gegen das Betretungsverbot, sondern auch gegen das Nachtjagdverbot verstoßen.

Landwirtschaftsminister verurteilt Eindringen aufs Schärfste

Auch der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin äußerte sich bereits zu dem Vorfall. Auf der Seite des Ministeriums wird erklärt, Collin verurteile die Tat aufs Schärfste. Der Täter habe die Vorkehrungen gegen die weitere Ausbreitung der Seuche missachtet. Laut „dh.be“ waren die beiden Männer dabei erwischt worden, wie sie den Schwarzkittel in ihr Fahrzeug laden wollten. Nun muss sich der Jäger vor Gericht verantworten. 

Die Afrikanische Schweinepest ist in Belgien erstmals im September nachgewiesen worden.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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