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Jäger in Alpen tödlich verunglückt

Ein junger Jäger verunglückte in den Alpen tödlich (Symbolbild).


Am 1. September ereignete sich in den Alpen bei Litzirüti (Kanton Graubünden, Schweiz) ein tragischer Unfall: Zwei Jäger, Vater und Sohn, waren laut Polizeiangaben gemeinsam morgens zur Jagd aufgebrochen und hatten sich auf unterschiedlichen Hochsitzen angesetzt.

Als der Sohn später nicht wie vereinbart zum Treffpunkt kam und auch telefonisch nicht erreichbar war, alarmierte der Vater die Polizei. Der Schweizer Alpenclub (SAC), der auch eine Rettungsstation in Arosa betreibt, wurde ebenfalls informiert.

Hund findet Vermissten

Ein Mitglied des SAC sei zufällig mit seinem Hund in der Gegend unterwegs gewesen, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung weiter. Er traf sich mit dem Vater des Vermissten. Der Hund führte seinen Halter dann zum Unglücksort. Dorthin stieg auch das Rettungsteam des SAC Arosa auf.

Leider konnte nur noch der Tod des 22-Jährigen festgestellt werden. Er wurde am Fuß eines Felsen gefunden. Ein Sprecher der Kantonspolizei bestätigte gegenüber der Redaktion, dass der Waidmann abgestürzt war. Das schlechte Wetter lies eine Bergung des Leichnams erst gegen 17 Uhr zu, so die Polizei weiter. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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