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Isegrim auf Vormarsch?

Für die NABU-Experten ist die Fellzeichnung eindeutig einem Wolf zuzuordnen. Foto: NABU/Uli Stadler © NABU/Uli Stadler

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) glaubt sich sicher zu sein, dass das im Westerwald zwischen Koblenz und Bonn fotografierte "wolfsähnliche Tier" tatsächlich ein Wolf ist. Der einzige, für die Wolfsexperten dennoch eindeutige "Beweis", ist die markante Fellzeichnung. Wo genau das Tier herstamme und wohin der im Landkreis Neuwied dokumentierte Wolf mittlerweile gezogen sei, ist unklar.
Die letzte Sichtung eines Grauhundes in diesen Gegenden liegt etwa 100 Jahre zurück. Noch gehe man davon aus, dass es sich bei dem Tier um einen reinen "Wanderwolf" handeln würde. Jungtiere legen zurzeit auf der Suche nach eigenen Revieren Tagestrecken von bis zu 75 Kilometern zurück. Doch nach Ansichten des NABU gäbe es in Hessen und sogar im dicht besiedelsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) "wolfsgeeignete Lebensräume". Auch NRW gilt daher für die NABU-Experten als sogenanntes "Wolfserwartungsland", teilt die Vereinigung in einer offiziellen Pressemitteilung mit.
BS