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InfraWild: Baden-Württemberg unterstützt Jäger

Jaeger-tragen-Drueckjagdb © Benedikt Schwenen
Auch Drückjagdböcke sind in Baden-Württemberg förderungsfähig.

Zur Verbesserung der jagdlichen Infrastruktur und der Wildbretvermarktung unterstützt das Land Baden-Württemberg seine Jäger und Jägerinnen. Die Waidmänner können dabei von verschiedenen Förderungen profitieren. So ist eine einmalige Investitionsförderung im Bereich Wildbretvermarktung (z.B. Wildkühl und -zerwirkeinrichtungen, Wildkammern) genauso möglich, wie Fördermaßnahmen zur Revierausstattung.

Bei der Revierausstattung sind folgende Gegenstände u.a. förderfähig: Drückjagdstände, Klettersitze, mobile Drückjagdsitze, Aufbrechböcke, Aufbrechhilfseinrichtungen, Wildgehänge und -galgen, Wildkühlschränke und -zellen sowie Hinweis- und Warnschilder „Jagd“. Revierausstattungsgegenstände für andere Jagdarten (z.B. geschlossene Kanzeln) aber auch Waffen und Munition werden nicht gefördert. Der Höchstzuschuss bei einem bis zu 1.000 ha großem Revier liegt bei einer Investitionssumme von 3.334€ bei 1.000€.

Förderungen auch für Hundeinsatz bei Drückjagden

Auch die Bewegungsjagd auf Schwarzwild ist förderfähig. Für den Einsatz von Stöberhunden, Nachsuchengespannen sowie Treibern und anderen Hilfspersonen auf einer Bewegungsjagd ist eine Entschädigung möglich. Für einen Stöberhund (max. 4 Hunde sind möglich) zahlt das Land Baden-Württemberg pro Einsatztag 25 Euro. Für einen Nachsuchenhund werden 35 Euro gezahlt. Hundeführer, Treiber und andere Hilfspersonen werden mit 10 Euro pro Einsatztag gefördert.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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