Home News Infizierte Füchse

Infizierte Füchse

Rotfuchs im Winter (Symbolbild). Foto: Erich Marek © Erich Marek
Rotfuchs im Winter (Symbolbild). Foto: Erich Marek © Erich Marek

Rotfuchs im Winter (Symbolbild). Foto: Erich Marek

Anlässlich des Nachweises von Staupeinfektionen bei mehreren Füchsen in Schleswig-Holstein rät das Landwirtschaftsministerium Hundebesitzern, auf einen ausreichenden Impfschutz bei ihren Tieren zu achten. Der lückenlose Schutz ist gewährleistet, wenn Welpen und Jungtiere im impffähigen Alter eine Grundimmunisierung erhalten und regelmäßig nachgeimpft werden. Dies teilte das Ministerium am vergangenen Montag mit.
Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Seit Ende November 2015 waren bei Untersuchungen im Landeslabor bei fünf Füchsen aus dem südlichen Landesteil Staupeinfektionen nachgewiesen worden. Es handelte sich um tot aufgefundene oder verhaltensauffällige Tiere. Es sind die ersten Staupe-Nachweise in Schleswig-Holstein bei Füchsen seit 2009. 2012 wurde zuletzt bei einem Steinmarder Staupe nachgewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Staupeinfektionen auch in anderen Landesteilen auftreten. Das Ministerium bittet darum, tote oder kranke Füchse den zuständigen Jägern zu melden.
PM