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Immer mehr Räudefälle

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Freitag, 09.12.2011 - 09:50
In München finden Jäger immer mehr Füchse mit Räude. Foto: HK © HK

Erstmals seit 30 Jahren breitet sich die bei Füchsen meist tödlich verlaufende Epidemie Räude im Münchener Umland aus. Der derzeitige Seuchenzug ist vermutlich vor fünf Jahren im Allgäu ausgebrochen.
Registriert werden immer mehr Fälle überwiegend im Westen und Süden der Stadtgrenzen. In Starnberg meldeten die Jäger bereits 16 erkrankte Tiere. Im Isartal zwischen Grünwald und Schäftlarn sollen bereits 40 Prozent des Besatzes befallen sein. Das in diesem Jahr von der Technischen Universität München und örtlichen Jägern angelegte Meldekataster zur Überwachung der Ausbreitung verzeichnet schon jetzt 300 Fälle. Laut der "Süddeutschen Zeitung" gehen Experten davon aus, dass sich die Zahl der Infizierten in den nächsten Monaten noch einmal erhöhen wird, da die Ranz bevorsteht und die Übertragung der Krankheit über intensiven Kontakt geschieht. Befallene Füchse gehen in der Regel nach drei bis vier Wochen ein. Die meisten verhungern oder erfrieren. BS