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Immer mehr Jägerinnen: Jagd wird weiblicher

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 22.06.2022 - 15:49
Jaeger-und-Jaegerin © Janni - stock.adobe.com
Die Jagd in Deutschland wird jünger und weiblicher.

Die Jagd in Deutschland wird weiblicher und jünger: Waren 2016 nur sieben Prozent der Jägerschaft weiblich, sind es mittlerweile immerhin elf Prozent. Dies gab der Deutsche Jagdverband (DJV) nun bekannt. Auch das Durchschnittsalter der Jägerschaft sei demnach von 57 auf 56 Jahre gesunken. Jäger zwischen 18 und 34 Jahren würden nun 11 Prozent der Gesamtheit der deutschen Jäger ausmachen.

Rund 50.000 Jagdscheininhaber mehr als vor zehn Jahren

Im Jagdjahr 2020/2021 gab es, laut statista.de, in Deutschland 403.420 Jagdscheininhaber. Zehn Jahre zuvor, im Jagdjahr 2010/2011, waren es mit 351.832 noch rund 50.000 Jagdscheininhaber weniger. Die Zahl der Jäger hat in den vergangenen Jahren seit der Jahrhundertwende kontinuierlich zugenommen. Die meisten Jäger in Europa gibt es laut DJV in Frankreich. Dort wurden im Jahr 2020 1.313.000 Jagdscheininhaber gezählt. Auf 18 Einwohner kommt dort ein Jäger. Im Vergleich: In Deutschland liegt das Einwohner/Jäger-Verhältnis bei 216. Den Bestwert findet man in Norwegen. Von 5,3 Millionen Einwohner sind 500.000 im Besitz eines Jagdscheins. Das bedeutet, dass auf 11 Einwohner ein Jäger kommt.


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