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Hundesteuer für Jagdhunde gekippt

Sascha Bahlinger © Kathrin Nüsse
Sascha Bahlinger
am
Sonntag, 26.11.2017 - 02:36
Wer eine Gesellschaftsjagd auf Schalenwild plant, sollte auch auf eventuell anfallende Nachsuchen vorbereitet sein.
Wer eine Gesellschaftsjagd auf Schalenwild plant, sollte auch auf eventuell anfallende Nachsuchen vorbereitet sein.

Die Stadt Meßstetten (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg) hat beschlossen, die Hundesteuer für brauchbare Jagdhunde zu erlassen. Laut „Schwarzwälder Bote“ honoriere man damit den Beitrag, den Jagdhunde zum Tierschutz leisten. Für die Befreiung muss der Jäger seinen Jagdschein vorlegen. Außerdem müsse man nachweisen, dass der Hund entweder die Brauchbarkeitsprüfung eines Jagdverbands, einen Leistungsnachweis des Jagdgebrauchshundeverbands oder die Anerkennung als Nachsuchehund habe, erklärt ein Sprecher der Stadtverwaltung.

Antrag vom Hegering eingereicht

Bislang betrug die Steuer 78 Euro für den ersten und 156 Euro für jeden weiteren Hund. Der Beschluss wird ab dem 1. Januar 2018 gültig. Dabei muss der Jäger nicht in der Gemeinde Meßstetten jagdlich aktiv sein, sondern kann auch andernorts auf die Jagd gehen. Der Antrag zur Steuerbefreiung wurde vom Hegering eingereicht.