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Beunruhigende Nachrichten für Haustierhalter in Sachsen. Ein „wolfsähnliches“ Tier hat es auf Hunde abgesehen. Um was es sich handelt ist derzeit unklar.
Hundebesitzer im Landkreis Görlitz werden dazu angehalten, ihre Vierbeiner nicht unbeaufsichtigt draußen zu lassen (Symbolbild).

Wie das „Kontaktbüro Wölfe in Sachsen“ mitteilt, wurden im Landkreis Görlitz unmittelbar an der polnischen Grenze am 27. und 28. Dezember zwei Angriffe von Tieren auf Hunde gemeldet. Die beiden Hunde, von denen einer getötet und einer schwer verletzt wurden, befanden sich auf den Grundstücken ihrer Eigentümer. Diese beschrieben das angreifende Tier als „wolfsähnlich“. Die Attacken ereigneten sich dabei an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nur wenige Kilometer voneinander entfernt in Krauschwitz und Weißkeißel.

Untersuchungen sollen Identität klären

Das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und –forschung war in der Lage, vor Ort Genproben zur näheren Untersuchung zu nehmen. Der Kadaver des getöteten Hundes wird vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung weiter untersucht. Damit soll die Frage geklärt werden, ob es sich zweifelsfrei um Wolfsrisse, oder die Tat eines Hundes handelt. Sichtungen von Wölfen und streunenden Hunden in der betreffenden Region sollten daher möglichst rasch an das Landratsamt Görlitz, oder das LUPUS Institut gemeldet werden. Für den Fall, dass das Tier zurückkehrt wurden Fotofallen angebracht. Das Wolfsbüro empfiehlt im Umland Krauschwitz/ Weißkeißel/ Weißwasser Haustiere gut zu beaufsichtigen. PM/CL

Den Bericht über einen ähnlichen Fall im Jahr 2014 sehen Sie im Video:

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