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Hund stirbt Hitzetod – Besitzerin uneinsichtig

Über eine Stunde verbrachte der Hund im heißen Auto – zuviel für das alte Tier (Symbolbild). © helga1981 - stock.adobe.com

Auf tragische Weise verlor im Juli 2017 ein bereits 18-jähriger Dalmatiner sein Leben. Die Hundebesitzerin hatte ihren alten Hund auf einem Parkplatz über eine Stunde im Auto gelassen. Wie "RP ONLINE" berichtet, hatten aufmerksame Passanten damals die Feuerwehr informiert, die das bereits völlig entkräftete Tier sofort befreite. Der Dalmatiner musste jedoch von Tierärzten eingeschläfert werden.

Frau zeigt sich nicht einsichtig

Gegen eine erste Verurteilung und Strafmaß hatte die Frau Berufung eingelegt. Das Amtsgericht Düsseldorf wies den Protest der Hundehalterin jedoch zurück und bestätigte die 4000 Euro Bußgeld plus 303,50 Euro Gebühren. Wie eine Pressesprecherin des Amtsgerichts unserer Redaktion bestätigte, zeigte sich die Frau in der Verhandlung nicht einsichtig. Sie sei der Meinung, dass der Hund ja schon alt gewesen sei, auch hätte eine Einschläferung nicht erfolgen müssen. Ein Tierhalteverbot wurde gegen die Frau jedoch nicht ausgesprochen.

So schnell steigt die Temperatur im Auto an. © jagderleben.de

Auch vermeintlich harmlose 20 Grad Außentemperatur können für Hunde zu einer tödlichen Falle werden.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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