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Hund mit Auto zu Tode geschleift

Anhaengerkupplung © bilanol - stock.adobe.com
Der Mann hatte seinen Hund an der Anhängerkupplung angebunden und dort vergessen (Symbolbild).

Ein tragischer Vorfall mit einem Hund ereignete sich am 12. Juli in Hundham (Landkreis Miesbach, Bayern). Nach Angaben der Polizei Miesbach hat ein Autofahrer seinen Hund an der Anhängerkupplung hinter sich hergezogen. Erst fünf Kilometer später gelang es Passanten den Mann zu stoppen.

Für den Hund kam jede Hilfe zu spät

Gegenüber der Polizei gab der 38-Jährige an, gemeinsam mit seinem Sohn unterwegs gewesen zu sein. Er habe mit seinem Kind nahe der Tregler Alm eine längere Pause gemacht. Da der Hund im Auto unruhig gewesen sei und "ohne Leine abgehauen wäre", habe er ihn in dieser Zeit an die Anhängerkupplung gebunden. Anschließend setzte der Mann seine Fahrt fort - vergaß jedoch den Hund.

Anderen Verkehrsteilnehmern gelang es schließlich den Familienvater an einer Bushaltestelle anzuhalten. Laut Pressemitteilung der Polizei Miesbach habe zu diesem Zeitpunkt der Hund noch Lebenszeichen von sich gegeben und der Mann wollte unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Für den Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Gegen den Hundebesitzer wird ermittelt

Kurz darauf begab sich der Hundebesitzer zu der örtlichen Polizei-Dienststelle. Der 38-jährige Mann wirkte auf die Beamten sichtlich geschockt, sodass tatsächlich von einem Versehen ausgegangen wird. Dennoch wird gegen den Hundebesitzer derzeit wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.


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