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Hürde genommen

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Donnerstag, 13.09.2012 - 12:54
Das 40 Meter lange und 50 Meter breite Bauwerk über die A 31. Foto: RVR © RVR

Es ist ein alter und länderübergreifender Wildwechsel, der 1984 durch den Bau der Bundesautobahn 31 unterbrochen wurde. Mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II des Bundesverkehrsministeriums konnte der Landesbetrieb Straßen.NRW die Wildtierwanderung ein Stück sicherer machen. Der einstige Wechsel verläuft zwischen Veluwe (Provinz Gelderland) und Kroenburger Veen in den Niederlanden und der Hohen Mark im Kreis Recklinghausen bis zum Arnsberger Wald im Sauerland.
Das 4,5 Millionen teure Bauwerk soll jetzt noch bepflanzt werden. Ebenso wird das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz demnächst für das Monitoring eine Infrarotkamera installieren. Die Querungshilfe ist die zweite Schutzmaßnahme in dem Gebiet. Vor rund einem halben Jahr hat der Regionalverband Ruhr an der Bundesstraße 224 eine Wildwarnanlage in Betrieb genommen. Bewegungs- und Infrarotdetektoren erfassen herannahende Tiere und lösen ein Wildwarnsignal mit Geschwindigkeitsbegrenzung aus.
BS