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Hündin steckt im Rohr

Redaktion jagderleben
am
Montag, 30.11.2015 - 01:00
Unterkühlt aber wohlauf: Nach vier Stunden war die Hündin befreit. Foto: TV touring © TV touring
Unterkühlt aber wohlauf: Nach vier Stunden war die Hündin befreit. Foto: TV touring

Durch Jaulen und Bellen machte die bereits seit Donnerstag entlaufene Hündin auf sich aufmerksam. Ein Spaziergänger folgte den Lauten, die ihn zu einem Wasserrohr, das unter der A 70 bei Oberndorf (Stadtteil Schweinfurt) verläuft, führten. Das Tier steckte in mehreren Metern Tiefe fest. Neben einer verständigten Streife und einem Diensthundeführer machten sich auch Feuerwehr und ein Team des Tierheims Schwebheim auf den Weg. Nach vergeblichem Locken sei ebenfalls der Versuch gescheitert, den Jagdhundemischling mit einem Wasserstrahl hinauszubewegen, sagte Tierpflegerin Jenny Essmann gegenüber jagderleben. Schließlich wurde die Jagdpächterin informiert. Auch die Bemühungen ihres Wachtelhundes, der Artgenossin den richtigen Weg zu zeigen, schlugen fehl. Die zündende Idee hatte schließlich ein Feuerwehrmann: Mit einer Pylone, an der die Helfer ein Seil befestigten, gelang es die Hündin herauszuziehen.
Rund vier Stunden später konnte das 18-jährige und augenscheinlich unverletzte Tier ihrem Besitzer übergeben werden. Taubheit und eine leichte Lähmung der Hinterläufe dürften erklären, warum die Lockversuche wohl scheiterten.
MH/PM