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Horrido und Waidmannsheil!

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Dienstag, 03.11.2015 - 09:49
Jagdhornbläser und Hirsch bei einer Messe im oberbayerischen Fall. Foto: Arno Schaufler © Arno Schaufler
Jagdhornbläser und Hirsch bei einer Messe im oberbayerischen Fall. Foto: Arno Schaufler

Landauf landab erhalten in diesen Tagen Jägerinnen und Jäger Einzug in die Kirchen. In einigen liegt ein Hirsch vor dem Altar, Bläsergruppen umrahmen die Heilige Messe. Sogar Vierbeiner und Greife werden von den Geistlichen im Gotteshaus begrüßt. Natürlich muss das nicht jedem Grünrock gefallen. Glauben soll schließlich jeder, was er will. Egal welcher Konfession man angehört oder aus welchen Beweggründen gejagt wird. Die allermeisten Waidfrauen und -männer haben eines gemeinsam: die Ehrfurcht vor dem Wild. Daraus ergibt sich die Waidgerechtigkeit, die nirgends gesetzlich festgeschrieben, aber die Maxime unseres Handelns ist. Und genau deshalb sprechen wir von unserer Freizeitbeschäftigung auch nicht von einem Hobby, sondern von Passion oder Berufung. Das ist es, was uns von anderen unterscheidet, darauf dürfen wir stolz sein und das sollten wir auch zeigen. Eigentlich immer, aber besonders am 3. November.
Waidmannsheil wünscht Ihr jagderleben-Team



Passend dazu hier ein Clip eines jagenden Pfarrers